Praxisführung in der Physiotherapie umfasst drei wiederkehrende Aufgabenfelder der laufenden Praxis: Abrechnung und Vergütung, Heilmittelvorgaben sowie Systeme und Pflichten im täglichen Betrieb. Nicht dazu gehören Gründung und Zulassung — sie stehen in einer eigenen Themenwelt. Die Inhalte richten sich an Praxisinhaber:innen und fachliche Leitungen, die diese Aufgaben im Alltag erfüllen müssen.
Herausgeber: Steinauf Praxisverbund
Fachliche Prüfung (juristisch): Steinauf Praxisverbund · Prüfdatum: 18.09.2026
Zuletzt geprüft: 18.09.2026 · Korrekturweg: Fehler melden an info@steinauf-praxisverbund.de
Von der Abrechnungsgrundlage bis zur Vergütung führen diese Seiten in getrennte, klar umrissene Aufgabenbereiche. Gemeint ist hier die Vergütung von Leistungen — also was für eine Behandlung gezahlt wird —, nicht die Vergütung von Personal; beide Begriffe werden im Alltag häufig verwechselt.
Abrechnungswege, benötigte Angaben und typische Prüfpunkte für den Praxisalltag strukturiert nachlesen: welche Unterlagen eine Abrechnung vollständig machen und woran Prüfungen im Alltag am häufigsten ansetzen.
Private Leistungen, Preisvereinbarung und Rechnungsaufbau als eigenen Prozess von der Kassenabrechnung abgrenzen: was in eine Privatrechnung gehört und wie sich der Preis vorab vereinbaren lässt.
Verantwortungsbereiche, Dokumentation und Abrechnung rund um die Blankoverordnung nachvollziehbar einordnen: wer bei einer Blankoverordnung welche Entscheidung trifft und was davon dokumentiert werden muss.
Vergütungsgrundlagen und unterschiedliche Kostenträger vergleichen, ohne Preisstände miteinander zu vermischen: welche Grundlage für welchen Kostenträger gilt und worauf beim Vergleich zu achten ist.
Diese Unterseiten erschließen die maßgeblichen Begriffe und die praktische Zuordnung von Verordnungen: Die Heilmittel-Richtlinie regelt, welche Heilmittel unter welchen Bedingungen verordnet werden dürfen; der Heilmittelkatalog ordnet diese Vorgaben den einzelnen Diagnosegruppen zu.
Geltungsbereich, Verordnungslogik und prüfpflichtige Vorgaben für die physiotherapeutische Praxis verstehen: welche Voraussetzungen eine Verordnung erfüllen muss und worauf Praxen bei der Prüfung besonders achten sollten.
Diagnosegruppen, Leitsymptomatik und verordnungsfähige Heilmittel gezielt im Katalog einordnen: wie sich eine Verordnung anhand der Diagnosegruppe der passenden Heilmittelposition zuordnen lässt.
Werkzeuge und Pflichten werden getrennt behandelt, damit Auswahlhilfe und Compliance nicht in einem Text verschwimmen.
Funktionen und Auswahlkriterien für Terminplanung, Dokumentation und Abrechnung vergleichen: welche Funktionen im Praxisalltag tatsächlich den Unterschied machen und worauf eine Auswahl vorab geprüft werden sollte.
Zweck, Umfang und Aufbewahrung der Behandlungsdokumentation als eigenen Arbeitsprozess strukturieren: was dokumentiert werden muss, wie lange und wer im Praxisteam dafür verantwortlich ist.
Verarbeitung sensibler Daten, Zugriffsrechte und organisatorische Maßnahmen praxisbezogen ordnen: wie Gesundheitsdaten im Praxisalltag geschützt werden und wer worauf Zugriff haben sollte.
Anforderungen und betriebliche Umsetzung der Arbeitszeiterfassung für Praxisteams getrennt betrachten: welche Anforderungen im Praxisalltag gelten und wie sich die Erfassung praktisch umsetzen lässt.
Aus dem Verbund: Zu Absetzungen führten vor allem fehlende Unterschriften auf der Verordnung und überschrittene Fristen zwischen zwei Behandlungen. Die Umstellung auf die Blankoverordnung dauerte rund vier Monate. An der Softwareauswahl scheitert im Alltag meist die Schnittstelle zur Abrechnungsstelle. Dokumentiert wird tagesgleich, direkt im Behandlungsraum.
Abrechnungswege und Vergütungsgrundlagen, getrennt nach Kostenträger. Die maßgeblichen Heilmittelvorgaben mit Geltungsbereich und Verordnungslogik. Systeme und Pflichten des laufenden Betriebs: Software, Dokumentation, Datenschutz, Arbeitszeit. Die laufende Praxis ab dem Tag der Eröffnung — der Weg dorthin gehört zur Praxisgründung. Die Inhalte richten sich an Praxisinhaber:innen und leitende Mitarbeitende.
Keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall. Keine Preis- oder Vergütungsangabe ohne benannten Kostenträger und Preisstand. Keine Anbieterempfehlung für Praxissoftware — nur Funktionen und Auswahlkriterien. Keine fachlichen Vorgaben zur Dokumentation; was inhaltlich zu dokumentieren ist, steht im Fachwissen. Abrechnung, Datenschutz und betriebliche Pflichten sind rechtsnah: Keine Aussage geht ohne aktuelle Primärquelle und ohne fachliche beziehungsweise juristische Prüfung live.