Das ICF-Modell ordnet Befunde den Ebenen Körperfunktion, Aktivität und Teilhabe zu und berücksichtigt Kontextfaktoren. Es strukturiert die Befunderhebung, ersetzt aber weder Messung noch ärztliche Diagnose.
Von: Autor:in mit Qualifikation
medizinische Fachprüfung erforderlich
Aktualisiert: 22.09.2026
Der Abschnitt erklärt Zweck, Ebenen und Grenze des Modells. Es ist ein Ordnungsrahmen, kein Messinstrument.
Befunde auf Ebenen ordnen und Kontextfaktoren sichtbar machen.
Es liefert keinen Messwert und keine Diagnose.
1
Befunde der Struktur- und Funktionsebene zuordnen.
Ebene 1
2
Was die Person tatsächlich tun kann.
Ebene 2
3
Beteiligung an Lebensbereichen.
Ebene 3
4
Umwelt- und personbezogene Faktoren getrennt erfassen.
Ebene 4
| Ebene | Befundangabe | Beispielhafte Messung |
|---|---|---|
| Körperfunktion | Bewegungsausmaß im Kniegelenk | AROM, Kraft |
| Aktivität | Aufstehen und Gehen | Timed Up and Go |
| Teilhabe | Rückkehr an den Arbeitsplatz | PROM |
Verbindung statt Dopplung
Die Instrumente selbst stehen im Assessment-Katalog; diese Seite bleibt beim Ordnungsrahmen.
Anonymisiertes, fachlich freigegebenes Praxisbeispiel
Beispielstruktur mit synthetischen oder vollständig anonymisierten Angaben; keine Patienten- oder Gesundheitsdaten übernehmen. Medizinische Fachprüfung erforderlich.
Erfahrungsblock, projektspezifisch auszufüllen
Nein, sie ist ein Ordnungsrahmen. Messwerte liefern die Assessments.
Das entscheidet die fachliche Vorgabe der Einrichtung; die Seite beschreibt die Systematik.
Nein. Die Diagnosestellung bleibt ärztliche Aufgabe.